Freitag, 18. Mai 2012

And the winner is...



Lostrommel angeworfen – and the winner is herrvielversprechend
Herzlichen Glückwunsch. 
Sie wollen sich bitte mit mir zwecks Kontaktdatenübermittlung in Verbindung setzen.

&&&: Vielen Dank euch allen für diese grandiosen, lieben Kommentare. 
Ich habe mich tierisch gefreut, war ja fast wie ein richtiger Geburtstag. 

Donnerstag, 17. Mai 2012

Wiederholungstat: Rhabarber-Chutney


Nach so vielen profimäßigen Fotos muss auch mal was eher durchschnittliches kommen, nech?
Aber Chutney ist auch 'n echt undankbares Modell, und dann noch dieser helle Sonnenschein... naja.

Im Moment werden deutsche Foodblogs ja von Rhabarber-Kuchen, -Cupcakes, -Marmeladen und -Kompotts überschwemmt. Eine Trendwelle, auf der ich offensichtlich nicht mitsurfe. Stattdessen gebe ich mich dem Einmachen der Stangen hin. Für mich gibt's nämlich so oder so nur einen Rhabarberkuchen – (mal wieder) den von Mama. Der kommt vom Blech, ist supersaftig und von zart-knusprigem Haselnussbaiser bedeckt. Einfach köstlich. So sehr, dass ich eigentlich gar keinen Grund dafür sehe, andere Kuchenrezepte auszuprobieren. Mal sehen, ob es mich noch packt. Wenn nicht, könnte ich ja wenigstens Mamas Rezept mal verbloggen. Hm, muss ich mir noch überlegen. Naja, und mit den Marmeladen und Kompotts ist es so... die kann ich echt nicht mehr sehen! Nee, will ich nicht mehr haben.

Aber: Eigentlich liebe ich Rhabarber. Er sieht toll aus – allein die riesigen Blätter faszinieren mich jedes Mal auf's Neue –, schmeckt lustig und wächst im Garten meiner Eltern. Letzteres gibt immer direkt Pluspunkte. Wenn man Gemüse selbst ernten kann, hat das etwas Magisches, ehrlich, da kann man sich nur direkt verlieben!

Nur: Bei mir darf er eben nicht im großmütterlichen Einmach-Gewand daherkommen. Deswegen habe ich schon im letzten Jahr erstmalig ein Chutney aus den Stangen gekocht, das sich nachhaltig in mein Hirn gebrannt hat. Chutneys sind so oder so prima. Sie sind unkompliziert in der Zubereitung und schmecken zu Grillfleisch und Tofu, aber auch zu vielen Käsesorten, zu Sandwichs, Pakora, Pommes und anderem frittierten Leckerkram. Ich habe bereits letzten Spätsommer noch ein Chutney aus gelben Pflaumen und Mirabellen und zu Weihnachten eins aus Birnen gemacht. Auch die waren lecker, keine Frage – aber an das aus Rhabarber reichten sie irgendwie nicht heran. Da auch Familie und Freunde ziemlich begeistert waren, musste ich dieses Jahr in die Großproduktion treten – also seid gewarnt: Rhabarber-Chutney verführt zur Wiederholungstat!

Sonntag, 13. Mai 2012

Kein Süß – aber der 1. Geburtstag (plus Verlosung!)

Kinders, wie die Zeit vergeht. 

Ich weiß noch, wie ich gegen Ende 2010 zum ersten Mal mit einem eigenen Foodblog online ging – allerdings eher halbherzig, und deswegen wurde daraus auch nix. Letzten Mai aber wollte ich es noch einmal wissen und hab' richtig losgelegt. 
Seitdem bin ich stets mit großer Freude bei der Sache und habe tolle Menschen kennenlernen dürfen.
Meine Einstellung zu Lebensmitteln, ihrer Qualität und Herkunft hat sich noch mehr in die Richtung entwickelt, in die es ohnehin schon länger lief: Bei mir wird fast nur noch mit Obst- und Gemüsesorten aus heimischem Anbau gekocht. Klar, der Januar und Februar waren karge Monate im Kochtopf. Aber ich lebe ja noch. Und schlecht gegessen – nö, das habe ich nie. Wenn man sich zurücknimmt, weiß man die saisonalen Genüsse bedeutend mehr zu schätzen. Sag' ich jetzt mal so, ohne es direkt für die halbe Menschheit verallgemeinern zu wollen. Aber für mich (und den sehr verständnisvollen Mann des Hauses, der übrigens für die graphische Gestaltung meiner Maskottchen und Banner zuständig ist) gilt es zu 100%.

Ich bin mittlerweile seit November 2010 Vegetarierin – wow, schon anderthalb Jahre. Und immer noch nicht mangelernährt, na, wo gibt's denn sowas? Ehrlich gesagt: Ich habe zu Beginn nicht gedacht, dass ich so lange problemlos auf Fleisch verzichten würde. Umso mehr fasziniert mich, dass ich es kein bisschen vermisse. Ich wüsste mittlerweile nicht einmal mehr, was ich überhaupt damit anfangen sollte – so sehr bin ich das Kochen „ohne“ gewohnt. 
Aber: Zum Veganer werde ich in der nächsten Zeit wohl nicht, auch wenn ich verstärkt auf pflanzliche Nahrungsquellen setzen möchte. Viele meiner Rezepte sind schon jetzt relativ leicht veganisierbar, da ich kaum noch Kuhmilch oder typische Produkte zum „verfeinern“ (z. B. Frischkäse, Sahne etc.) benutze. Ich hoffe, zukünftig noch mehr vegane Rezepte vorstellen zu können.

Soviel zu mir. Aber lassen wir doch Zahlen sprechen:
Mittlerweile verfolgen den Blog 121 Leser über Google Friend Connect, 106 über bloglovin' und 53 über meine Facebook-Seite (aber die ist ja auch erst gut einen Monat alt und noch in den Baby-Schuhen...). 
Im Schnitt werden täglich zwischen 350 und 700 Seitenaufrufe verzeichnet, insgesamt sind es bisher unglaubliche 84.324 Seitenaufrufe gewesen. Das beliebteste Rezept: Snickerdoodles mit insgesamt 2.085 Seitenaufrufen. Zum Vergleich: Dahinter liegen mit groooßem Abstand die Double Chocolate Cheesecake Muffins mit 826 und die Lemon Meltaways mit 760 Seitenaufrufen. (Wer eine Erklärung für das mysteriöse Snickerdoodle-Vielklick-Phänomen hat, bitte melden!)

Bisher habe ich 103 Rezepte veröffentlicht. Das ist nicht besonders viel im Gegensatz zu dem, was andere Foodblogs so produzieren. Aber ich habe mich schon relativ schnell gegen Quantität und für Qualität entschieden. Damit will ich natürlich nicht sagen, dass Blogger mit einer höheren Post-Frequenz nur Mist fabrizieren – aber bei mir wäre es so. Und da ich euch nix unterjubeln will, was mir selbst nur mittelmäßig schmeckt, müsst ihr euch auch in Zukunft mit 1-2 Posts pro Woche begnügen. 


Ich halte ja nicht sooo unendlich viel von Gewinnspielen, aber ein Geburtstag ist ja immer ein schöner Tag und aus diesem Grund bin ich in Geberlaune.
Deswegen verlose ich ein kleines Päckchen mit einer kleinen Auswahl an selbstgemachten Schleckereien: Schoko-Crossies mit Fleur de Sel, Rhabarber-Chutney (ganz frisch gekocht), Holunderbeer-Gelee und... SNICKERDOODLES! Ich dachte mir, wenn das schon das beliebteste Rezept von allen ist, müssen die einfach mit ins Päckchen, alles andere wäre doch vollkommen bescheuert! 
Aber das wird nicht alles sein, was den Gewinner erwartet. ;)

Ohne Regeln geht so etwas aber leider nicht. Da jeder Leser die gleichen Chancen haben soll, versuche ich, es möglichst fair zu gestalten.
Also: Kommentiert unter diesem Post oder auf meiner Facebookseite. In dem Kommentar solltet ihr mir erzählen, warum ihr meinen Blog überhaupt lest, was gut und was weniger gut ist oder sonstwie euren Senf abgeben. Ich mag Senf. Falls ihr anonym kommentieren wollt, müsst ihr euren Vornamen, den ersten Buchstaben eures Nachnamens und euren Wohnort angeben. 
Das könnt ihr ab sofort tun – das Gewinnspiel läuft ab sofort bis zum nächsten Donnerstag, 17. Mai 2012, 23.59 Uhr. Den Gewinner lose ich per Zufallsgenerator aus und gebe ihn dann natürlich auf dem Blog bekannt. 

Alles Liebe und einen schönen Muttertag wünsche ich euch
Christina
xxx

Mittwoch, 9. Mai 2012

Der Hammer: Rhabarber-Tomaten-Ketchup


Heute ohne großes Geschwafel, lasst uns gleich Tacheles reden. Und zwar in Majuskeln.

DIESER RHABARBER-TOMATEN-KETCHUP IST DER WAHNSINN.
SCHNAPPT EUCH DIE NÄCHSTBESTEN RHABARBER-STANGEN UND MACHT, DASS IHR AN DEN HERD KOMMT!
IHR VERPASST SONST DIE BESTE SAUCE ALLER ZEITEN!
EHRLICH.
LAUFT!!!

PS: Schmeckt exakt wie die oberhammersuperleckere Sauce, die es immer zum Sauerbraten à la Mama gibt. Nur halt ohne Fleisch oder andere Tierprodukte. Genial. 

Sonntag, 6. Mai 2012

Lavendel-Käsekuchen


Es gibt so Dinge, von denen hört oder liest man mal nebenbei – und dann lassen die einen nie wieder los. Ein aktuelles Beispiel aus meiner Welt: Lavendel. Als ich zum ersten Mal über ein Rezept mit diesen Blüten stolperte, fand ich die Idee höchst kurios. Ich meine: Lavendel, hallo? Da denke ich an alles mögliche: Seife, Duftsäckchen, Omas (naja, und an die wunderschönen Lavendelfelder der Provence, aber das passt jetzt nicht wirklich in diese Aufzählung, ne?) – you get the idea.
Trotz mentaler Abneigung hatte ich von nun an immer ein Auge auf Lavendelrezepte. Warum der Selbstversuch erst jetzt erfolgen konnte, lag daran, dass ich keine Blüten in Bio-Qualität bzw. diese nur zu völlig überzogenen Preisen bekommen konnte. Nun hatte ich aber zufällig einen Gewürz-Gutschein... und dann macht man sowas schon mal. Tut dem Geldbeutel dann ja nur indirekt weh. 
Kaum hatte ich die Dinger dann, wollte ich loslegen. Aber anstatt mich erst einmal an ein erprobtes Rezept zu halten, musste ich direkt mit einer Eigenkreation aufwarten: Lavendel-Käsekuchen.


Leider sind mir dabei direkt mehrere Fehler unterlaufen: Erstens habe ich – mal wieder – vergessen, die Form ordentlich einzufetten, weswegen der Kuchen unfotografierbar war. Auch der Zuckerguss war zu dünnflüssig und erinnerte eher an übermäßigen Speichelfluss (hmmm, wenig appetitanregend). Aber das größte Problem: Ich hatte mich in der Lavendelmenge vertan. Beziehungsweise den dick gedruckten Hinweis auf der Blechdose „Sparsam verwenden“ ignoriert. Ähähähä. Also: Mir hat's geschmeckt. Der Lavendelgeschmack war zwar dominant, aber gestört hat's mich nicht. Der Mann aber, der in diesem Haushalt der unangefochtene Käsekuchen-Experte und -Esser ist, mochte das nicht so gerne. 
Es fielen ziemlich viele gemeine Worte über diesen Kuchen (eines davon war „schrecklich“). Das wollte ich aber nicht auf mir sitzen lassen und griff gestern erneut zur Blechdose, um den Kuchen sowohl in optischer wie geschmacklicher zu perfektionen. Der Mann fand das zwar nicht so prima, gab mir aber noch eine Chance. Und hat's nicht bereut: Sparsam benutzt, entfaltet sich der Lavendel ganz dezent, das sich mit dem Käsekuchenaroma perfekt verträgt. Der dicke Zuckerguss aus mit wenigen Blüten parfümierter Lavendelmilch macht richtig was her – wer darauf aber lieber verzichten möchte, lässt ihn weg oder bestreicht den Kuchen mit geschmolzener weißer Schokolade.
Wenn ihr den Dreh raus habt, wisst ihr ja, wie viel Lavendel ihr mögt. Fangt am besten lieber mit wenig an und dreht die Menge im Wiederholungsfall nach oben.
Das Rezept ist eine Abwandlung des Kirsch-Käsekuchens aus dem „Kleine Kuchen“ von GU. Der ist in der letzten Zeit (ohne Kirschen aber) zu meinem Standard-Käsekuchen geworden. Total fix gemacht, lecker, cremig, nicht zu süß, genau richtig. Wer noch auf der Suche nach DEM EINEN perfekten Käsekuchen ist, der sollte es mal mit diesem Rezept versuchen – dann aber ohne Lavendel, denn das ist ja nix für jeden Tag, eher was für besondere Anlässe. Muttertag vielleicht?

Freitag, 4. Mai 2012

Post für meine Küche – nun auch bei mir!


... mit etwas Verzögerung ist  vorgestern endlich auch die Post für meine Küche angekommen. Nach vielen Tagen der bangen Erwartung, dass vielleicht doch etwas schief gegangen ist. Die Post liefert in der Regel zwar fix und zuverlässig. In der Regel. Diesmal leider nicht. Fast eine Woche hat es von der Aufgabe bis zur Überlieferung des Päckchens gebraucht – ziemlich mies, wie ich finde. Noch schlimmer allerdings, dass dadurch der Paketinhalt, den meine Tauschpartnerin Moni zusammengestellt hatte, dadurch gelitten hat. Es versteht sich von selbst, dass frische Brownies und Cake Pops fast 7 Tage in eingepferchter Dunkelheit nicht überstehen oder? Shame on you, liebe Post, shame on you. 
Dabei hat sich Moni wirklich total viel Mühe mit all ihren Kleinigkeiten gegeben; sie ganz toll verpackt und dekoriert und verziert – ein Traum von Tauschpartnerin, die Süße!
Obwohl es prinzipiell schon gereicht hätte, hat sie noch mehr als Brownie und Cake Pops für mich gemacht: Nämlich drei Sorten Bruchschokolade (Erdbeer-Marshmallow / Mandel-Mohn / Cranberry-Lavendel). Scheinbar kann sie hellsehen, denn ich liebe getrocknete Früchte genau so wie Mandeln, Mohn und – ganz neu, dafür aber ganz erheblich – Lavendel! Ich musste mich also ziemlich zurücknehmen, um noch ein Foto machen zu können, bevor ich alles aufgefuttert habe. ;) Aber auch das war noch nicht alles: Zusätzlich gab's noch ein Gläschen Brotaufstrich: Weiße Schokolade und Erdbeer. Toll – und auch hier wieder super schön verziert. Schaut euch nur dieses süße Deckchen mit den Cupcakes an!


Mir hat die ganze Aktion viel Spaß gemacht – ein kleiner Wehrmutstropfen bleibt wegen der bösen Post, aber dennoch entschädigt das liebevoll zusammengestellte Päckchen für alles. ;-)

Montag, 30. April 2012

Leberwurst, vegan


„Leberwurst“ ist wirklich kein schönes Wort, oder? Ich danke euch, dass ihr diesen Eintrag trotzdem lest – und zu den Fotos sage ich auch lieber nichts. Wie soll man so eine Pampe auch ordentlich in Szene setzen? Saucen und Dips und Aufstriche: Die Feinde eines jeden Foodbloggers. Aber was soll's, letztlich kommt es auch hier auf den Inhalt an und der hat mich sowas von überzeugt, dass diese vegane Leberwurst direkt in mein Standardrepertoire aufgenommen wird. 

Die Leberwurst schmeckt absolut authentisch. Ehrlich. Einerseits finde ich das prima, andererseits schockiert es mich auch, dass zermatschte Bohnen und Tofu dasselbe ergeben wie Schweinefleisch. Verrückt. Also: Für alle Veganer, Vegetarier und Fleischesser vielleicht mal eine interessante Alternative? Nicht nur, dass die Paste ruckizucki fertig ist, sie kostet auch nur einen Bruchteil dessen, was man sonst in einschlägigen Bioläden für Produkte ähnlicher Art bezahlen muss. 

Eine Anmerkung zum Räuchertofu: Ich habe festgestellt, dass sich die in Deutschland erhältlichen Räuchertofus erheblich unterscheiden. Während der von Alnatura verhältnismäßig mild ist, hat der von Taifun einen ziemlich intensiven Rauchgeschmack. Hier muss man gegebenenfalls einfach probieren, was einem besser gefällt. Während ich sonst die milde Variante vorziehe, passt ein etwas kräftig geräucherter Tofu hier ganz hervorragend. Wem der Geschmack zu wenig intensiv ist, der kann noch mit etwas Rauchsalz nachhelfen. 

Die Leberwurst gab's übrigens zum Mittag auf einer knusprig getoasteten Scheibe meines allerliebsten Schwarzbrots – perfekt! Vielen Dank an vegetarian diaries für das tolle Rezept, das ich nur leicht modifiziert (i. e. an meine angebrochenen Vorräte angepasst) habe. 

Freitag, 27. April 2012

Schoko-Knusper-Granola


Yeah, Schoko-Knusper-Granola! Und alle so: Ohhhh, schon 1000 Mal gesehen.
Ich weiß, ich weiß. Ich bin bei weitem nicht die erste, die über dieses köstliche Müsli bloggt. Aber habt ihr auch schon mal überlegt, warum das seit geraumer Zeit überall zu sehen ist? Hä? Weil es KÖSTLICH ist.
Bam!

Mich überrascht irgendwie auch gar nicht, dass es so toll schmeckt: Gute Zutaten, die mit viel Fett und Zucker und Schokolade im Backofen zu einem wahren Schokoträumchen miteinander verschmelzen. Einzig und allein verstehe ich nicht, wieso das Rezept als „gesunde Frühstücksvariante“ angepriesen wird. Ehrlich Leute, dieses Müsli ist alles, aber bestimmt nicht gesund. Für mich persönlich deswegen nix zum Frühstück – ich esse schon tagsüber häufig Mist, morgens bin ich noch voller Tatendrang und bleibe deswegen bei meinem Öko-Müsli ohne Zuckerzusatz. Aber so schrullig bin vielleicht ja nur ich. Davon abgesehen schmeckt es eben auch zu anderen Tageszeiten köstlich (und als Vanilleeis-Topping!).

Vielleicht wäre ich ohne die „Post aus meiner Küche“-Aktion gar nicht auf die Idee gekommen. Aber ich war auf der Suche nach schokoladigen Geschenken, die während des Transports nicht zerbröseln oder zerbrechen – und da kam mir das gerade recht. Verpackt habe ich es in einer normalen Geschenktüte aus Zellophan und zum Schluss noch rund 50 g weiße Schokolade grob gehackt und obenauf gestreut – ergibt einen netten optischen Effekt und sorgt für den extra Schoko-Kick.
Was sonst so in dem Päckchen für meine Tauschpartnerin Moni war, könnt ihr gleich auf meiner Facbeook-Seite sehen.

Samstag, 14. April 2012

Mazza-Pizza



Mazzot. Ungesäuerte Brotfladen aus Wasser und Mehl, die gläubigen Juden zum Pessachfest essen, um an den Auszug aus Ägypten zu erinnern. 
Ich bin weder jüdisch noch mag ich Mazzot (so nämlich der korrekte, hebräische Plural von Mazza... 'n bisschen was weiß ich scheinbar, war das Studium doch nicht umsonst, hurra!). Mazzot schmecken so ziemlich nach nichts. Oder stellt euch vor, ihr würdet in ein Stück Pappe beißen, so unglaublich aufregend ist die kulinarische Begegnung mit dieser puren Scheibe „Brot“. Nachdem ich mich also jahrelang gerne fern von diesem Zeug gehalten habe, bin ich quasi über Nacht der größte Fan geworden. Aber nur, weil man die Dinger tiptop belegen und überbacken kann. Das ist genial – vor allem für Leute, die beim Anblick von Speisekarten beim Italiener Entscheidungsschwierigkeiten haben. Hier nimmt man sich einfach ein paar Scheibchen Mazzot und kann sich dann wild austoben. Bisher ausprobiert: Tomate-Paprika, Tomate-Rote-Zwiebel, Auberginencreme-Mayo, Birnen-Chutney, Ajvar-Zwiebel – alles sooo lecker. Ein Rezept braucht man dafür eigentlich nicht. Der Vollständigkeit halber gibt es das aber natürlich trotzdem.

Dienstag, 10. April 2012

Bärlauch-Cantuccini


Meine lieben Leser,
ich wühle mich nur kurz durch den von mir selbst produzierten Berg feucht-klebriger Taschentücher, um mich zu melden. Leider hat es mich über Ostern derartig erwischt, dass ich seit Sonntag die Couch hüten und langsam vor mich hin vegetieren muss. Ich hatte leider keine schönen, verfressenen Feiertage im Familienkreis. Nur Salbeitee, eine Wolldecke und meine liebste Plüschente leisteten mir Gesellschaft. 
Naja, und diese Cantuccini, die ich noch kurz meiner gesundheitlichen Niederlage zusammengebastelt habe. Ursprünglich stammt das Rezept von Karin, und weil schon die süßen Cantuccini toll sind, konnten ihre fix zubereiteten herzhaften Geschwister ja nur genial sein. Schön knusprig, knofeliger Bärlauch und süße Mandeln – perfekt zu einem Gläschen Wein. Oder Altbier. Oder einfach so.

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